{"id":1319,"date":"2026-09-14T12:39:04","date_gmt":"2026-09-14T12:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/shahed.org\/news\/?p=1319"},"modified":"2026-09-14T13:58:22","modified_gmt":"2026-09-14T13:58:22","slug":"deutsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shahed.org\/news\/2026\/09\/14\/deutsch\/","title":{"rendered":"Deutsch"},"content":{"rendered":"<h1>Vorstellung<\/h1>\n<p>Mein Name ist Anna. Ich komme aus \u00d6sterreich und lebe seit drei Jahren in Deutschland. Ich bin 15 Jahre alt und habe zwei Geschwister: Meine Schwester hei\u00dft Klara und ist 13 Jahre alt, mein Bruder Michael ist 18 Jahre alt. Wir wohnen mit unseren Eltern in einem Haus in der N\u00e4he von M\u00fcnchen. Meine Mutter ist K\u00f6chin, mein Vater arbeitet in einer Bank.<\/p>\n<p>Ich lese gerne und mag Tiere: Wir haben einen Hund, zwei Katzen und im Garten einen Teich mit Goldfischen. Ich gehe auch gerne in die Schule, mein Lieblingsfach ist Mathematik. Physik und Chemie mag ich nicht so gerne.<\/p>\n<p>Nach der Schule gehe ich oft mit meinen Freundinnen im Park spazieren, manchmal essen wir ein Eis. Am Samstag gehen wir oft ins Kino. Am Sonntag schlafe ich lange, dann koche ich mit meiner Mutter das Mittagessen. Nach dem Essen gehen wir mit dem Hund am See spazieren. Sonntag ist mein Lieblingstag!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der Weg zur Post<\/h1>\n<p>Marco ist neu in der Stadt. Er hat gestern einen Brief an seine Eltern geschrieben, heute m\u00f6chte er ihn zur Post bringen. Aber wo ist die Post? Marco hat die Adresse im Internet nicht gefunden. Er muss jemanden fragen. An der Bushaltestelle steht ein alter Mann.<\/p>\n<p>\u201eEntschuldigung, wo ist bitte die Post?\u201c, fragt Marco h\u00f6flich.<br>\n\u201eIn der Goethestra\u00dfe\u201c, antwortet der alte Mann.<br>\n\u201eMuss ich mit dem Bus fahren oder kann ich zu Fu\u00df gehen?\u201c, fragt Marco.<br>\n\u201eDieser Bus h\u00e4lt direkt vor der Post. Sie m\u00fcssen bei der dritten Station aussteigen\u201c, sagt der alte Mann.<br>\n\u201eIch m\u00f6chte lieber zu Fu\u00df gehen. Wie komme ich zur Goethestra\u00dfe?\u201c, fragt Marco.<br>\n\u201eSie gehen diese Stra\u00dfe geradeaus und biegen an der ersten Kreuzung rechts ab. Nach ungef\u00e4hr 500 Metern kommen Sie an eine Ampel. Dort \u00fcberqueren Sie die Stra\u00dfe und biegen nach links in die Schillerstra\u00dfe ein. An der n\u00e4chsten Kreuzung gehen Sie nach rechts in die Goethestra\u00dfe. Dort ist die Post.\u201c<br>\n\u201eVielen Dank!\u201c, sagt Marco und geht los.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Gesundheit: Beim Arzt<\/h1>\n<p><i>Peter ist krank. Er geht zum Arzt.<\/i><br>\n\u201eWas fehlt Ihnen?\u201c, fragt der Arzt.<br>\n\u201eIch habe Husten, Schnupfen und Fieber\u201c, sagt Peter.<br>\n\u201eWie lange sind Sie schon krank?\u201c &#8211; \u201eSeit gestern.\u201c<br>\n<i>Der Arzt h\u00f6rt seine Lunge ab, misst seine Temperatur und sieht in seinen Mund.<\/i><br>\n\u201eSie haben eine schlimme Erk\u00e4ltung. Rauchen Sie?\u201c &#8211; \u201eNein, ich rauche nicht.\u201c<br>\n\u201eDas ist gut, Rauchen ist nicht gesund. Haben Sie Allergien?\u201c &#8211; \u201eNein, ich habe keine Allergien.\u201c<\/p>\n<p><i>Der Arzt gibt Peter ein Rezept.<\/i>\u00a0\u201eIch verschreibe Ihnen Medikamente, die holen Sie bitte aus der Apotheke. Nehmen Sie morgens eine Tablette und am Abend einen L\u00f6ffel Hustensaft.\u201c<br>\n\u201eDarf ich morgen Fu\u00dfball spielen?\u201c<br>\n\u201eNein, das d\u00fcrfen Sie nicht. Sie m\u00fcssen drei Tage im Bett bleiben und sollten viel Tee mit Honig trinken. In einer Woche d\u00fcrfen Sie wieder Fu\u00dfball spielen. Ich w\u00fcnsche Ihnen gute Besserung!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>In der Schule<\/h1>\n<p>Ich gehe gerne in die Schule. In der Klasse sind 30 Sch\u00fcler. Es sind M\u00e4dchen und Jungen. Die meisten Lehrer sind nett und der Schuldirektor auch. Neben mir in der Schulbank sitzt mein bester Freund Klaus. Florian ist ein Klassenkamerad. Er ist auch ein Freund. Im Rucksack habe ich ein Buch, Papier zum Schreiben, zwei Kugelschreiber, Buntstifte, Bleistifte und einen Radiergummi. Das Lineal brauche ich f\u00fcr Mathematik. Da bin ich nicht gut. Ich verstehe die Aufgaben nicht richtig.<\/p>\n<p>In der Pause ist es immer lustig. Wir essen und trinken etwas. In einer gro\u00dfen Pause gehen wir in den Hof und spielen Fu\u00dfball. Diese Pause ist immer zu kurz.<\/p>\n<p>Ich mag nicht alle Schulf\u00e4cher gleich gerne. Sport ist mein Lieblingsfach. Sport k\u00f6nnte jeden Tag sein. Deutsch ist eine schwere Sprache. Ich muss viele \u00dcbungen machen. Dann kann ich es bald besser. Englisch spreche ich gut. Ich mache nur wenige Fehler. Auch Biologie und Kunst habe ich gerne. Biologie ist interessant. Ich mag Tiere. Auch Geschichte interessiert mich sehr.<\/p>\n<p>Vor den Ferien schreiben wir noch zwei Schularbeiten. Eine in Deutsch und eine in Englisch. Ich hoffe, ich bekomme eine gute Note.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Juliana in Deutschland<\/h1>\n<p>Juliana kommt aus Paris. Das ist die Hauptstadt von Frankreich. In diesem Sommer macht sie einen Sprachkurs in Freiburg. Das ist eine Universit\u00e4tsstadt im S\u00fcden von Deutschland.<\/p>\n<p>Es gef\u00e4llt ihr hier sehr gut. Morgens um neun beginnt der Unterricht, um vierzehn Uhr ist er zu Ende. In ihrer Klasse sind au\u00dfer Juliana noch 14 weitere Sch\u00fcler, acht M\u00e4dchen und sechs Jungen. Sie kommen alle aus Frankreich, aber nicht aus Paris.<\/p>\n<p>Julianas beste Freundin Marie macht auch gerade einen Sprachkurs, aber in Hamburg, das liegt ganz im Norden von Deutschland.<\/p>\n<p>Wenn die beiden ihre Schule beendet haben, wollen sie in Deutschland studieren. Juliana will Tier\u00e4rztin werden, ihre beste Freundin auch. Aber Maries Eltern sind beide Zahn\u00e4rzte, deshalb wird Marie wahrscheinlich auch Zahn\u00e4rztin werden.<\/p>\n<p>Juliana und Marie verbringen insgesamt sechs Wochen in Deutschland. Nach dem Sprachkurs machen sie eine Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Mein Tag<\/h1>\n<p>Ich bin Anna, bin 16 Jahre alt und Sch\u00fclerin. Morgens stehe ich um kurz vor 7 Uhr auf. Aufwachen kann ich nicht von allein. Ein Wecker klingelt mich aus dem Schlaf. Ich stehe auf und muss als erstes meistens auf die Toilette gehen. Ich wasche mir das Gesicht. Dann dusche ich, zuerst ganz warm und am Schluss mit kaltem Wasser. So werde ich richtig wach. Z\u00e4hne putzen muss auch sein, anschlie\u00dfend ziehe ich mich an. Meine Kleider habe ich mir schon am Abend davor zurecht gelegt. Ich will morgens keine Zeit verlieren. So kann ich ein bisschen sp\u00e4ter aufstehen.<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck lasse ich nie aus, ich habe Hunger am Morgen. Meistens esse ich M\u00fcsli oder Toast mit Marmelade. Dazu trinke ich Tee oder Kaffee. Bevor ich in die Schule gehe, muss ich noch mein Bett machen. Das dauert aber selten l\u00e4nger als eine oder zwei Minuten. Dann renne ich schon los zu meinem Schulbus.<\/p>\n<p>Nach der Schule esse ich zu Mittag und komme am Nachmittag heim. Dann muss ich meistens noch Hausaufgaben machen. Vor dem Abendessen habe ich noch Zeit um zu spielen oder um Freunde zu treffen. Dann essen wir gemeinsam zu Abend. Bevor ich ins Bett gehe, schaue ich ein bisschen fern. Dann gehe ich schlafen und schlafe von 22 Uhr bis morgens um 7.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Meine Woche<\/h1>\n<p>Von Montag bis Freitag besuche ich vormittags die Schule. Der Unterricht dauert meistens bis um 13 Uhr. Manchmal habe ich nach der Mittagspause noch einmal Unterricht. In der Mittagspause k\u00f6nnen wir essen oder uns ausruhen. Viele machen auch ihre Hausaufgaben in der Mittagspause. Nach der Schule muss ich die Hausaufgaben machen. Daf\u00fcr brauche ich meistens nicht sehr viel Zeit. Oft nur eine Stunde. Danach habe ich Freizeit und kann machen, was ich m\u00f6chte. Montags gehe ich am Nachmittag zum Sport. Ich spiele Tennis. Viele meiner Freunde machen Sport nach der Schule. Manche haben auch Musikunterricht.<\/p>\n<p>Dienstag und Donnerstag gehe ich au\u00dferdem zum Fu\u00dfballtraining. Ich spiele mit meinem Bruder und vielen Freunden in einer Mannschaft. Am Samstag oder am Sonntag sind oft Spiele gegen die anderen Fu\u00dfballvereine, das macht am meisten Spa\u00df.<\/p>\n<p>Abends esse ich gemeinsam mit meiner Familie. Anschlie\u00dfend kann ich noch ein wenig am Computer spielen oder mir einen Film ansehen. W\u00e4hrend der Woche gehe ich selten nach 22 Uhr schlafen, weil ich fr\u00fch am Morgen aufstehen muss. Denn die Schule beginnt bei mir schon um 7:45 Uhr. Mittwoch nachmittags habe ich kein besonderes Programm, meistens treffe ich Freunde oder mache Erledigungen mit meiner Mutter.<\/p>\n<p>Samstag und Sonntag ist keine Schule. Aber oft muss ich f\u00fcr Schularbeiten oder Tests lernen. So habe ich meistens auch am Wochenende etwas f\u00fcr die Schule zu erledigen. Aber es bleibt doch Zeit f\u00fcr einen Besuch bei meiner Gro\u00dfmutter. Manchmal sind wir auch bei meinem Onkel zum Essen eingeladen oder wir machen einen Ausflug aufs Land.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Am Flughafen<\/h1>\n<p>Familie M\u00fcller plant ihren Urlaub. Sie geht in ein Reiseb\u00fcro und l\u00e4sst sich von einem Angestellten beraten. Als Reiseziel w\u00e4hlt sie Mallorca aus. Familie M\u00fcller bucht einen Flug auf die Mittelmeerinsel. Sie bucht au\u00dferdem zwei Zimmer in einem gro\u00dfen Hotel direkt am Strand. Familie M\u00fcller badet gerne im Meer.<\/p>\n<p>Am Abflugtag fahren Herr und Frau M\u00fcller mit ihren beiden Kindern im Taxi zum Flughafen. Dort warten schon viele Urlauber. Alle wollen nach Mallorca fliegen. Familie M\u00fcller hat viel Gep\u00e4ck dabei: drei gro\u00dfe Koffer und zwei Taschen. Die Taschen sind Handgep\u00e4ck. Familie M\u00fcller nimmt sie mit in das Flugzeug. Am Flugschalter checkt die Familie ein und erh\u00e4lt ihre Bordkarten. Die Angestellte am Flugschalter erkl\u00e4rt Herrn M\u00fcller den Weg zum Flugsteig. Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Abflug. Familie M\u00fcller geht durch die Sicherheitskontrolle. Als alle das richtige Gate erreichen, setzen sie sich in den Wartebereich. Kurz darauf wird ihre Flugnummer aufgerufen und Familie M\u00fcller steigt mit vielen anderen Passagieren in das Flugzeug nach Mallorca. Beim Starten f\u00fchlt sich Herr M\u00fcller nicht wohl. Ihm wird ein wenig \u00fcbel. Nach zwei Stunden landet das Flugzeug. Am Gep\u00e4ckband warten alle Passagiere noch auf ihr fehlendes Gep\u00e4ck. Danach kann endlich der Urlaub beginnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Berlin<\/h1>\n<p>Berlin ist nicht nur Weltmetropole und die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch meine Heimatstadt.<\/p>\n<p>Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit komme ich an vielen ber\u00fchmten Sehensw\u00fcrdigkeiten vorbei. Da ist zun\u00e4chst der Gro\u00dfe Tiergarten, welcher schon \u00fcber 500 Jahre alt ist. Von hier ist es nicht weit bis zum Brandenburger Tor und der Siegess\u00e4ule. Hier steige ich in die U-Bahn und fahre einige Stationen bis zum Alexanderplatz, wo sich die Weltzeituhr und das Wahrzeichen der Stadt, der Fernsehturm befinden.<\/p>\n<p>Von dort sind es nur wenige Minuten Fu\u00dfweg bis zum Kurf\u00fcrstendamm, der riesigen Einkaufsstra\u00dfe mit zahlreichen Restaurants, Gesch\u00e4ften und Hotels.<\/p>\n<p>Hier arbeite ich als Hotelfachfrau und betreue die zahlreichen G\u00e4ste des Hotels, welche als Touristen Berlin besichtigen. Als echte Berlinerin kann ich ihnen dabei gute Tipps geben, welche Sehensw\u00fcrdigkeiten sich wirklich lohnen und wie sie auf dem besten Wege dorthin gelangen. Sehr oft kommt man so mit den G\u00e4sten unserer Stadt ins Gespr\u00e4ch und erf\u00e4hrt, aus welchen L\u00e4ndern sie angereist sind und ob es Ihnen in Berlin gef\u00e4llt. Als besonderen Service bietet unser Hotel auch eigene Stadtrundfahrten an, die immer sehr gern gebucht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Berufe<\/h1>\n<p>Es gibt sehr viele verschiedene Berufe.<\/p>\n<p>Ein\u00a0<b>Lehrer<\/b>\u00a0unterrichtet Sch\u00fcler und bringt ihnen verschiedene Dinge bei. In einer Volksschule lehren Lehrer den Kindern das Lesen und Schreiben. Lehrer arbeiten auch mit \u00e4lteren Kindern und Jugendlichen. Dort unterrichten sie meistens ein bestimmtes Fach, Mathematik oder Sprachen zum Beispiel.<\/p>\n<p>Ein anderer Beruf, bei dem man auf der Universit\u00e4t studieren muss:\u00a0<b>Arzt<\/b>. Ein Arzt behandelt kranke Leute in einer Praxis oder im Krankenhaus. Er untersucht die Menschen und stellt fest, was ihnen fehlt. Er verschreibt Medikamente oder andere Behandlungen. Es gibt viele verschiedene \u00c4rzte, manche sind Chirurgen, andere sind Ohren\u00e4rzte oder Zahn\u00e4rzte.<\/p>\n<p>Handwerker lernen ihren Beruf in einer Berufsausbildung. Ein Handwerker ist zum Beispiel ein\u00a0<b>B\u00e4cker<\/b>. Er stellt Brot her. Dazu muss er wissen, wie man Mehl, Salz, Hefe und andere Zutaten mischt. B\u00e4cker k\u00f6nnen sehr viele verschiedene Sorten Brot machen, auch s\u00fc\u00dfes Geb\u00e4ck.<\/p>\n<p>Ein\u00a0<b>Bauer<\/b>\u00a0arbeitet auch mit Lebensmitteln. Auf seinem Hof h\u00e4lt er Tiere wie K\u00fche, H\u00fchner oder Schweine. Auf den Feldern pflanzt er Getreidesorten oder Gem\u00fcse und Obst. Das liefert er an Superm\u00e4rkte oder verkauft es selbst auf einem Markt.<\/p>\n<p>Ein\u00a0<b>Koch<\/b>\u00a0arbeitet auch mit Lebensmitteln. In einem Restaurant bereitet er die Speisen zu. Seine Ausbildung macht er entweder in einer Schule oder in einer Lehre.<\/p>\n<p>Ein\u00a0<b>Verk\u00e4ufer<\/b>\u00a0arbeitet in einem Laden. Dort verkauft er an die Kunden, was der Laden bietet: Das k\u00f6nnen Lebensmittel sein, aber auch Kleidung oder Autos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Bewerbung<\/h1>\n<p>Der erste Schritt bei der Jobsuche: eine passende Stellenanzeige finden. Sehr viele offene Stellen kann man im Internet finden. Es gibt viele Webseiten, die diese Stellen sammeln. Dort kann man sich meistens direkt bewerben. Viele dieser Seiten sind auch f\u00fcr bestimmte Gruppen: Studierende zum Beispiel oder f\u00fcr Leute, die eine bestimmte Ausbildung haben, zum Beispiel Journalisten oder Handwerker. Stellenanzeigen findet man aber auch in Zeitungen. Dort gibt es eigene Seiten mit Stellenanzeigen.<\/p>\n<p>Bei der Bewerbung gibt es einiges zu beachten. Zu Beginn stehen die wichtigsten Daten: Name, Alter, Wohnort, Nationalit\u00e4t und oft auch ein Bewerbungsfoto. Darunter schreibt man die Ausbildung: Welche Schulen hat man besucht, welche Berufsausbildung, welche Universit\u00e4t. Sehr wichtig sind auch die Berufserfahrung oder die eigenen Interessen. Wer besondere F\u00e4higkeiten hat, sollte die auch angeben: Zum Beispiel, welche Sprachen man spricht, welche Kurse man schon besucht hat oder welche Computerkenntnisse man hat. Zu dem Bewerbungsschreiben geh\u00f6rt neben dem Lebenslauf auch ein Anschreiben. Das spricht die Firma direkt an, die einen neuen Arbeitnehmer sucht. Hier sollte stehen, warum man diese Stelle gerne h\u00e4tte und warum man sich daf\u00fcr eignet. Au\u00dferdem geh\u00f6ren auch Zeugnisse dazu von Schulen oder Ausbildungen.<\/p>\n<p>Wer Gl\u00fcck hat, bekommt dann eine Einladung zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch. Dort lernt man den Arbeitgeber kennen, erf\u00e4hrt mehr \u00fcber die Arbeit und kann sich selbst pr\u00e4sentieren. Wer eine Absage bekommt, versucht es mit der n\u00e4chsten offenen Stelle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der K\u00f6rper<\/h1>\n<p>Von Kopf bis Fu\u00df: Der K\u00f6rper besteht aus vier Gliedma\u00dfen und Organen. Die Gliedma\u00dfen sind Arme und Beine. Oben ist der Kopf. Der Hals verbindet Kopf und Rumpf. Am Kopf finden wir die meisten Haare. Am Kopf sind mehrere Sinnesorgane: Augen, Ohren, Nase und Mund. Die Augenbrauen sch\u00fctzen die Augen. Im Mund sind die Z\u00e4hne und die Zunge. Beide brauchen wir auch zum Sprechen. Unter dem Mund ist das Kinn.<\/p>\n<p>Der Kopf sitzt auf dem Hals. Weiter unten sind die Brust und der Bauch. Hier sind sehr viele Organe: der Magen, die Leber, die Nieren, das Herz und die Lungen und der Darm. Herz und Lunge sind vom Brustkorb und den Rippen gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Andere Organe sind Gehirn, Blase oder Haut. Es gibt noch viele Organe mehr. Sie sind genauso wichtig. Der K\u00f6rper besteht auch aus Knochen und Muskeln. Die Gliedma\u00dfen bestehen auch aus vielen Teilen. Der Arm teilt sich in Schulter, Oberarm, Ellenbogen und Unterarm. An den H\u00e4nden haben wir zehn Finger, f\u00fcnf Finger pro Hand. Die Gelenke an den Beinen sind Knie und Kn\u00f6chel. Am Fu\u00df haben wir zehn Zehen. Die Muskeln halten die Knochen und die Organe zusammen. Sie sind genauso wichtig wie die Organe. Nur zusammen kann alles so toll funktionieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Die Farben<\/h1>\n<p>Farben machen das Leben bunt. Der Regenbogen besteht aus vielen Farben. Obst und Gem\u00fcse ist oft sehr farbig. Und unsere Kleidung kann auch sch\u00f6n bunt sein. Eine starke Farbe ist rot. Viele Fr\u00fcchte sind rot, zum Beispiel Erdbeeren oder Himbeeren. Es gibt auch rotes Gem\u00fcse: Tomaten. Viele Blumen sind rot, zum Beispiel Rosen. Gelb wie die Sonne sind auch Bananen, Zitronen oder Mais. Blau ist der Himmel bei sch\u00f6nem Wetter oder auch das Meer oder ein See. Es gibt viele verschiedene Arten von blau: helles blau oder dunkles, t\u00fcrkis oder himmelblau.<\/p>\n<p>Alle Farben zusammen ergeben schwarz. Schwarz ist die Nacht. Das Gegenteil von schwarz ist wei\u00df. Es gibt wei\u00dfe Blumen, die Wolken sind wei\u00df. Oder der Schnee. Sehr viel in der Natur ist gr\u00fcn: Bl\u00e4tter, Gras und B\u00e4ume. Die St\u00e4mme der B\u00e4ume sind meistens braun. Oder auch Kaffee oder gebackenes Brot.<\/p>\n<p>Es gibt noch sehr viele Farben: Grau sind zum Beispiel Tauben, orange ist der Himmel bei einem Sonnenuntergang. Eine starke Farbe ist pink: sie f\u00e4llt auf. In der Natur gibt es pinke Blumen oder auch V\u00f6gel. Lila ist \u00e4hnlich, viele Blumen sind lila oder rosarot. Die edlen Farben sind golden und silber: Wir finden sie bei Edelsteinen und Schmuck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Die vier Jahreszeiten<\/h1>\n<p>Wenn die V\u00f6gel zwitschern und die Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen wachsen, hat der Fr\u00fchling begonnen. Die Menschen freuen sich auf den Fr\u00fchling. In dieser Jahreszeit wird alles lebendig. Die Blumen bl\u00fchen in verschiedenen Farben und die Bienen best\u00e4uben die Pflanzen. Die Natur erwacht. Manchmal tanzt ein Schmetterling \u00fcber das gr\u00fcne Gras.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchling kommt der Sommer. Im Sommer ist es hei\u00df. Viele fahren in den Ferien ans Meer und liegen den ganzen Tag am Strand. Wegen der Sonne tragen sie Sonnenbrillen. Die Massen gehen ins Schwimmbad, um im Wasser zu schwimmen und Spa\u00df zu haben.<\/p>\n<p>Im Herbst k\u00fchlt alles ab. Die Sonne verschwindet hinter den Wolken und es regnet h\u00e4ufig. \u00dcberall sieht man Regenschirme. W\u00e4hrend die Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen fallen, fahren die Bauern die Ernte ein. Die Welt erscheint braun und tr\u00fcb.<\/p>\n<p>Es wird immer k\u00e4lter. Der Winter kommt und die Natur erstirbt. Die Menschen ziehen sich ihre Jacken, M\u00fctzen, Schals und Handschuhe an. Warme Kleidung ist bei der K\u00e4lte im Winter wichtig. Das Wasser in den Seen und Teichen wird zu Eis. Kinder spielen im Schnee und freuen sich \u00fcber die wei\u00dfe Pracht. An Weihnachten wird die Geburt von Jesus Christus gefeiert . Die Familien sitzen zusammen in ihren warmen Wohnungen und verbringen Zeit miteinander. Dabei bekommt jeder ein Geschenk. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. An Silvester begr\u00fc\u00dft man das neue Jahr. Wenn der Winter vorbei ist, beginnt der Kreislauf der Jahreszeiten von Neuem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Ein Tag in Berlin<\/h1>\n<p>H\u00e9lene und Fabien sind Sch\u00fcler der 5. Klasse auf einem Gymnasium in Paris. Gemeinsam mit ihrer Klasse werden sie f\u00fcr einen Tag die Stadt Berlin besuchen. Berlin ist seit 1990 die Hauptstadt von Deutschland. Zuvor war Bonn die Hauptstadt der Bundesrepublik.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit war Berlin in zwei H\u00e4lften geteilt: Eine H\u00e4lfte geh\u00f6rte zum westlichen Teil von Deutschland \u2013 die andere H\u00e4lfte geh\u00f6rte zum Osten des Landes. H\u00e9l\u00e8ne und Fabien schauen sich aus diesem Grund zuerst die ehemalige Grenze an. Hier verlief von 1961-1989 eine Mauer. Man nannte sie \u201eBerliner Mauer\u201c. Zur Erinnerung an die Zeit der Berliner Mauer gibt es ein Museum in der Bernauer Stra\u00dfe. Die beiden Sch\u00fcler aus Paris besuchen es und lernen viel \u00fcber die Geschichte der Stadt.<\/p>\n<p>Dann besuchen sie das Geb\u00e4ude des Reichstags am Ufer der Spree. Hier w\u00e4hlen die Deutschen ihren Pr\u00e4sidenten. Au\u00dferdem trifft sich dort das Parlament und macht die Gesetze f\u00fcr Deutschland. Deutschland ist ein demokratisches Land: Alle B\u00fcrger Deutschlands d\u00fcrfen das Parlament w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Ein Tag in Hamburg<\/h1>\n<p>In Hamburg gibt es sehr viel Interessantes zu sehen. Ein Tag ist viel zu wenig. Hamburg hat ein dichtes U-Bahn-Netz. Damit kommen wir gut von einem Platz zum anderen. Hamburg liegt am Meer. Der Hafen und die vielen Schiffe sind die gr\u00f6\u00dfte Sehensw\u00fcrdigkeit. Wir machen eine Hafenrundfahrt. Dabei ist die Stadt vom Wasser aus zu sehen.<\/p>\n<p>Der Fischmarkt am Hafen ist etwas f\u00fcr Fr\u00fchaufsteher. Der Markt im Stadtteil Altona findet jeden Sonntag statt. Das bunte Treiben beginnt dort um 5 Uhr fr\u00fch und ist um 9.30 Uhr schon wieder vorbei. Frische Fisch- und Krabbenbr\u00f6tchen muss man unbedingt essen. Die Marktschreier sind sehenswert. Sie bieten nicht nur Fisch an. Auch Pflanzen und Obst werden verkauft.<\/p>\n<p>Die Speicherstadt aus Backsteinbauten ist seit 2015 Weltkulturerbe. Es ist das gr\u00f6\u00dfte Lagerhausensemble der Welt. Auf einem alten Lagerhaus wurde die Elbphilharmonie gebaut. Das Konzerthaus wurde 2016 fertiggestellt. Dieses moderne Bauwerk ist sehenswert. Die Elbe flie\u00dft durch Hamburg und m\u00fcndet in die Nordsee. Ein Spaziergang am Ufer ist sehr sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Im Schanzenviertel, das die Hamburger &#8220;die Schanze&#8221; nennen, gibt es viele alternative L\u00e4den, Caf\u00e9s, Restaurants und Szenelokale.<\/p>\n<p>Die Sankt Michaelis Kirche ist das kirchliche Wahrzeichen von Hamburg. Die Hamburger nennen den 132 Meter hohen Turm Michel. Von der Aussichtsplattform sehen die Besucher \u00fcber ganz Hamburg. Mit einem Aufzug ist die Plattform in 100 Meter H\u00f6he gut zu erreichen.<\/p>\n<p>Interessant ist auch der Besuch auf der Reeperbahn, einem beliebten und bekannten Vergn\u00fcgungsviertel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Ein Tag in Wien<\/h1>\n<p>Familie Huber wohnt in der N\u00e4he von Wien. Frank und Monika haben den Kindern einen Tag in Wien versprochen. Am Samstag fahren sie gemeinsam nach Wien, in die Hauptstadt von \u00d6sterreich. Das Auto stellen sie in einem Parkhaus ab und fahren mit der U-Bahn weiter in die Innenstadt. Als Erstes besichtigen sie den Stephansdom. Das Wahrzeichen von Wien. Diese alte gotische Kirche wollen alle Besucher sehen. Wer Zeit hat, kann den Turm besteigen oder die Katakomben unter der Kirche besichtigen. Die &#8220;Pummerin&#8221; ist die gr\u00f6\u00dfte Glocke \u00d6sterreichs. Sie h\u00e4ngt im Nordturm und kann mit einem Aufzug erreicht werden. Familie Huber ist beeindruckt. Sie z\u00fcnden in der Kirche eine Kerze an und gehen weiter.<\/p>\n<p>Inzwischen haben alle Hunger und essen bei einem W\u00fcrstelstand eine Burenwurst. Das ist eine Wiener Spezialit\u00e4t. Es schmeckt ihnen und sie spazieren quer durch die Altstadt. Als N\u00e4chstes machen sie eine Besichtigungsfahrt mit der Stra\u00dfenbahn. Die Ringstra\u00dfe f\u00fchrt rund um das Zentrum der Stadt. Sie nutzen die ganz normale Stra\u00dfenbahn und k\u00f6nnen beim Vorbeifahren die pr\u00e4chtigen Bauten bewundern. Sie sehen die Votivkirche, das Wiener Rathaus, das Burgtheater, das Parlament, zwei gro\u00dfe Museen und die Wiener Staatsoper.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kinder wollen endlich in den Prater. Sie wollen keine H\u00e4user mehr anschauen. Der Prater ist ein Vergn\u00fcgungspark. Hier fahren sie mit Ringelspiel, Autodrom und dem Riesenrad. Das ist auch eines der Wahrzeichen der Stadt. Frank m\u00f6chte ins Schweizer Haus, einen gro\u00dfen Biergarten. Dort machen sie Rast und essen Wiener Schnitzel.<\/p>\n<p>Sie wollten noch zum wundersch\u00f6nen Schloss Sch\u00f6nbrunn und in den Tiergarten. Daf\u00fcr reicht die Zeit aber nicht. Das machen sie beim n\u00e4chsten Besuch in Wien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Einkauf im Supermarkt<\/h1>\n<p>Ich gehe mit meinem Bruder in den Supermarkt. Damit wir nichts vergessen, haben wir alles aufgeschrieben. Wir brauchen zwanzig verschiedene Sachen.<\/p>\n<p>In den Einkaufswagen stellen wir eine Kiste Mineralwasser. In der Kiste sind zw\u00f6lf Flaschen. Eine gro\u00dfe Packung Nudeln, zwei Kilo Zucker und drei Kilo Mehl brauchen wir auch.<\/p>\n<p>Es kommen vier Erwachsene und zwei Kinder zu Besuch. Dann sind wir zehn Personen beim Essen. Wir m\u00fcssen viel einkaufen und viel kochen. Alle essen gerne Kartoffeln. Wir brauchen vier Kilogramm davon. Sechs Flaschen Bier brauchen wir auch. Weil Besuch kommt, kaufen wir Saft f\u00fcr die Kinder. F\u00fcnf Packungen Apfelsaft sind im Angebot und kosten nur vier Euro. Es gibt W\u00fcrstchen. Davon kaufen wir achtzehn St\u00fcck. Wir brauchen auch Obst. In einer T\u00fcte sind sieben kleine \u00c4pfel verpackt. Die \u00c4pfel wiegen zwei Kilo. Wir backen daheim Apfelkuchen. Daraus werden 25 Portionen. Die G\u00e4ste kommen um acht Uhr. Da muss das Essen fertig sein. Wir feiern Geburtstag. Mutter ist 38 Jahre alt, Gro\u00dfmutter wird 65 Jahre.<\/p>\n<p>Der Einkauf kostet nicht ganz 60 Euro. An der Kasse bezahlen wir mit einem 100 Euro-Schein. Die Kassierin gibt zwei 20 Euro-Scheine und einige M\u00fcnzen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Feste und Brauchtum in Deutschland<\/h1>\n<p>In Deutschland gibt es das ganze Jahr \u00fcber viele Feste, von denen viele einen christlichen Hintergrund haben. Fasching, auch Fastnacht genannt, wird insbesondere im Rheinland, aber auch in S\u00fcddeutschland gefeiert. Die Menschen verkleiden sich, durch die Stra\u00dfen ziehen Paraden, die man \u201eUmz\u00fcge\u201c nennt. Die meisten Feiern finden am Rosenmontag oder Faschingsdienstag statt, am Aschermittwoch ist alles vorbei.<\/p>\n<p>Ostern hat keinen festen Termin, es findet immer im Fr\u00fchling statt. Am Karfreitag gedenkt man Christus, der gestorben und am Ostermontag wieder auferstanden ist. Am Ostersonntag suchen die Kinder Ostereier.<\/p>\n<p>Weihnachten feiert man die Geburt Christi. Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, kommt die Familie zusammen, man beschenkt sich, geht in die Kirche und singt Weihnachtslieder. An Heiligabend schlie\u00dfen sich zwei Festtage an, alle Gesch\u00e4fte sind w\u00e4hrend der Feiertage geschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Feste und Feiertage in Deutschland<\/h1>\n<p>In Deutschland werden viele Feste und Feiertage gefeiert. Das erste wichtige Fest im Jahr ist der Karneval. In dieser Zeit gehen die Menschen mit lustigen Kost\u00fcmen auf die Stra\u00dfe. In S\u00fcddeutschland nennt man dieses Fest Fasching oder Fastnacht.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste wichtige Fest ist das Osterfest. Bei ihm wird an die Kreuzigung von Christus und an seine Auferstehung gedacht. Zu Ostern gibt es f\u00fcr Kinder Ostereier und S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>Der 1. Mai ist ein Feiertag f\u00fcr die Rechte der Arbeiter. An diesem Tag demonstrieren die Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Am zweiten Sonntag im Mai wird der Muttertag gefeiert. Es ist ein Ehrentag f\u00fcr die M\u00fctter. An diesem Tag bekommen sie Geschenke von den Kindern und werden verw\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Der Tag der Deutschen Einheit ist der Nationalfeiertag von Deutschland. Er wird am 3. Oktober begangen. Es wird an die Wiedervereinigung von Deutschland im Jahr 1990 gedacht.<\/p>\n<p>Die Adventszeit feiert man an den vier Sonntagen vor Weihnachten. Bei den Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. Der Nikolaustag ist am 6. Dezember. In der Nacht zuvor kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern, um ihnen S\u00fc\u00dfigkeiten in die Schuhe zu stecken. Es folgt das Weihnachtsfest, das zu Ehren der Geburt von Jesus Christus stattfindet. Es wird vom 24. bis zum 26. Dezember mit Geschenken und einem Weihnachtsbaum gefeiert.<\/p>\n<p>Kurz darauf folgt Silvester am 31. Dezember. Das neue Jahr wird an diesem Tag um Mitternacht mit einem Feuerwerk begr\u00fc\u00dft. Der n\u00e4chste Tag hei\u00dft Neujahr und ist auch ein Feiertag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Feste und Feiertage in Deutschland<\/h1>\n<p>In Deutschland werden viele Feste und Feiertage gefeiert. Das erste wichtige Fest im Jahr ist der Karneval. In dieser Zeit gehen die Menschen mit lustigen Kost\u00fcmen auf die Stra\u00dfe. In S\u00fcddeutschland nennt man dieses Fest Fasching oder Fastnacht.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste wichtige Fest ist das Osterfest. Bei ihm wird an die Kreuzigung von Christus und an seine Auferstehung gedacht. Zu Ostern gibt es f\u00fcr Kinder Ostereier und S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>Der 1. Mai ist ein Feiertag f\u00fcr die Rechte der Arbeiter. An diesem Tag demonstrieren die Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Am zweiten Sonntag im Mai wird der Muttertag gefeiert. Es ist ein Ehrentag f\u00fcr die M\u00fctter. An diesem Tag bekommen sie Geschenke von den Kindern und werden verw\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Der Tag der Deutschen Einheit ist der Nationalfeiertag von Deutschland. Er wird am 3. Oktober begangen. Es wird an die Wiedervereinigung von Deutschland im Jahr 1990 gedacht.<\/p>\n<p>Die Adventszeit feiert man an den vier Sonntagen vor Weihnachten. Bei den Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. Der Nikolaustag ist am 6. Dezember. In der Nacht zuvor kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern, um ihnen S\u00fc\u00dfigkeiten in die Schuhe zu stecken. Es folgt das Weihnachtsfest, das zu Ehren der Geburt von Jesus Christus stattfindet. Es wird vom 24. bis zum 26. Dezember mit Geschenken und einem Weihnachtsbaum gefeiert.<\/p>\n<p>Kurz darauf folgt Silvester am 31. Dezember. Das neue Jahr wird an diesem Tag um Mitternacht mit einem Feuerwerk begr\u00fc\u00dft. Der n\u00e4chste Tag hei\u00dft Neujahr und ist auch ein Feiertag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Das Wetter<\/h1>\n<p>Das Wetter in Deutschland ist vielseitig. Je nach Jahreszeit \u00e4ndert es sich grundlegend. Es gibt Wettervorhersagen im Fernsehen oder im Radio, die die Aussichten f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage liefern.<\/p>\n<p>Der Winter k\u00fcndigt sich durch Frost an. Drau\u00dfen ist es sehr kalt und Schnee bedeckt die Landschaft.<\/p>\n<p>Mit dem Beginn des Fr\u00fchlings schmelzen das Eis und der Schnee, da die Temperaturen steigen und es warm wird. Im Fr\u00fchling gibt es viele sonnige Tage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sonne brennt im Sommer auf der Haut. Ab und zu blitzt und donnert es heftig, Gewitter ziehen auf. Meistens ist es sehr hei\u00df und trocken.<\/p>\n<p>Das \u00e4ndert sich mit der Ankunft des Herbstes. Alles k\u00fchlt ab und das Wetter wird rauer. Wolken bedecken den Himmel und dichter Nebel erschwert die Sicht. Es regnet h\u00e4ufiger. Nach dem Regen bilden sich oft bunte Regenb\u00f6gen am Himmel. Manchmal kommt es zu Hagelf\u00e4llen. Die Tage im Herbst sind oft windig und nass. Wenn der Wind sehr stark bl\u00e4st, entsteht ein Sturm. Mit dem Herbst bereitet sich die Natur wieder auf den Winter vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Johann Wolfgang von Goethe<\/h1>\n<p>Johann Wolfgang von Goethe (1749 \u2013 1832) ist einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen. Das Universalgenie war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Rechtsanwalt, Theaterleiter, Minister, Kunsttheoretiker und Naturforscher.<\/p>\n<p>Seine Werke waren oft autobiographisch gepr\u00e4gt, so auch der Briefroman \u201eDie Leiden des jungen Werther\u201c. Er ist inspiriert von Goethes Liebe zu der Verlobten eines Freundes, mit dem Werk wurde er zum Vorreiter des \u201eSturm und Drang\u201c und in ganz Europa ber\u00fchmt.<\/p>\n<p>In Friedrich Schiller fand Goethe einen ihm ebenb\u00fcrtigen Freund und die beiden Dichter wurden zu den wichtigsten Vertretern der Weimarer Klassik.<\/p>\n<p>Mit dem \u201eFaust\u201c schuf Goethe sein wohl wichtigstes Werk. Es geht darin um einen Mann, der seine Seele dem Teufel verschreibt. Den zweiten Teil der Trag\u00f6die beendete er kurz vor seinem Tod im Jahr 1832. Mit 82 Jahren starb Goethe und hinterlie\u00df ein reiches literarisches Erbe, durch das er unsterblich wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung Mein Name ist Anna. Ich komme aus \u00d6sterreich und lebe seit drei Jahren in Deutschland. 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