Vorstellung
Mein Name ist Anna. Ich komme aus Österreich und lebe seit drei Jahren in Deutschland. Ich bin 15 Jahre alt und habe zwei Geschwister: Meine Schwester heißt Klara und ist 13 Jahre alt, mein Bruder Michael ist 18 Jahre alt. Wir wohnen mit unseren Eltern in einem Haus in der Nähe von München. Meine Mutter ist Köchin, mein Vater arbeitet in einer Bank.
Ich lese gerne und mag Tiere: Wir haben einen Hund, zwei Katzen und im Garten einen Teich mit Goldfischen. Ich gehe auch gerne in die Schule, mein Lieblingsfach ist Mathematik. Physik und Chemie mag ich nicht so gerne.
Nach der Schule gehe ich oft mit meinen Freundinnen im Park spazieren, manchmal essen wir ein Eis. Am Samstag gehen wir oft ins Kino. Am Sonntag schlafe ich lange, dann koche ich mit meiner Mutter das Mittagessen. Nach dem Essen gehen wir mit dem Hund am See spazieren. Sonntag ist mein Lieblingstag!
Der Weg zur Post
Marco ist neu in der Stadt. Er hat gestern einen Brief an seine Eltern geschrieben, heute möchte er ihn zur Post bringen. Aber wo ist die Post? Marco hat die Adresse im Internet nicht gefunden. Er muss jemanden fragen. An der Bushaltestelle steht ein alter Mann.
„Entschuldigung, wo ist bitte die Post?“, fragt Marco höflich.
„In der Goethestraße“, antwortet der alte Mann.
„Muss ich mit dem Bus fahren oder kann ich zu Fuß gehen?“, fragt Marco.
„Dieser Bus hält direkt vor der Post. Sie müssen bei der dritten Station aussteigen“, sagt der alte Mann.
„Ich möchte lieber zu Fuß gehen. Wie komme ich zur Goethestraße?“, fragt Marco.
„Sie gehen diese Straße geradeaus und biegen an der ersten Kreuzung rechts ab. Nach ungefähr 500 Metern kommen Sie an eine Ampel. Dort überqueren Sie die Straße und biegen nach links in die Schillerstraße ein. An der nächsten Kreuzung gehen Sie nach rechts in die Goethestraße. Dort ist die Post.“
„Vielen Dank!“, sagt Marco und geht los.
Gesundheit: Beim Arzt
Peter ist krank. Er geht zum Arzt.
„Was fehlt Ihnen?“, fragt der Arzt.
„Ich habe Husten, Schnupfen und Fieber“, sagt Peter.
„Wie lange sind Sie schon krank?“ – „Seit gestern.“
Der Arzt hört seine Lunge ab, misst seine Temperatur und sieht in seinen Mund.
„Sie haben eine schlimme Erkältung. Rauchen Sie?“ – „Nein, ich rauche nicht.“
„Das ist gut, Rauchen ist nicht gesund. Haben Sie Allergien?“ – „Nein, ich habe keine Allergien.“
Der Arzt gibt Peter ein Rezept. „Ich verschreibe Ihnen Medikamente, die holen Sie bitte aus der Apotheke. Nehmen Sie morgens eine Tablette und am Abend einen Löffel Hustensaft.“
„Darf ich morgen Fußball spielen?“
„Nein, das dürfen Sie nicht. Sie müssen drei Tage im Bett bleiben und sollten viel Tee mit Honig trinken. In einer Woche dürfen Sie wieder Fußball spielen. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!“
In der Schule
Ich gehe gerne in die Schule. In der Klasse sind 30 Schüler. Es sind Mädchen und Jungen. Die meisten Lehrer sind nett und der Schuldirektor auch. Neben mir in der Schulbank sitzt mein bester Freund Klaus. Florian ist ein Klassenkamerad. Er ist auch ein Freund. Im Rucksack habe ich ein Buch, Papier zum Schreiben, zwei Kugelschreiber, Buntstifte, Bleistifte und einen Radiergummi. Das Lineal brauche ich für Mathematik. Da bin ich nicht gut. Ich verstehe die Aufgaben nicht richtig.
In der Pause ist es immer lustig. Wir essen und trinken etwas. In einer großen Pause gehen wir in den Hof und spielen Fußball. Diese Pause ist immer zu kurz.
Ich mag nicht alle Schulfächer gleich gerne. Sport ist mein Lieblingsfach. Sport könnte jeden Tag sein. Deutsch ist eine schwere Sprache. Ich muss viele Übungen machen. Dann kann ich es bald besser. Englisch spreche ich gut. Ich mache nur wenige Fehler. Auch Biologie und Kunst habe ich gerne. Biologie ist interessant. Ich mag Tiere. Auch Geschichte interessiert mich sehr.
Vor den Ferien schreiben wir noch zwei Schularbeiten. Eine in Deutsch und eine in Englisch. Ich hoffe, ich bekomme eine gute Note.
Juliana in Deutschland
Juliana kommt aus Paris. Das ist die Hauptstadt von Frankreich. In diesem Sommer macht sie einen Sprachkurs in Freiburg. Das ist eine Universitätsstadt im Süden von Deutschland.
Es gefällt ihr hier sehr gut. Morgens um neun beginnt der Unterricht, um vierzehn Uhr ist er zu Ende. In ihrer Klasse sind außer Juliana noch 14 weitere Schüler, acht Mädchen und sechs Jungen. Sie kommen alle aus Frankreich, aber nicht aus Paris.
Julianas beste Freundin Marie macht auch gerade einen Sprachkurs, aber in Hamburg, das liegt ganz im Norden von Deutschland.
Wenn die beiden ihre Schule beendet haben, wollen sie in Deutschland studieren. Juliana will Tierärztin werden, ihre beste Freundin auch. Aber Maries Eltern sind beide Zahnärzte, deshalb wird Marie wahrscheinlich auch Zahnärztin werden.
Juliana und Marie verbringen insgesamt sechs Wochen in Deutschland. Nach dem Sprachkurs machen sie eine Prüfung.
Mein Tag
Ich bin Anna, bin 16 Jahre alt und Schülerin. Morgens stehe ich um kurz vor 7 Uhr auf. Aufwachen kann ich nicht von allein. Ein Wecker klingelt mich aus dem Schlaf. Ich stehe auf und muss als erstes meistens auf die Toilette gehen. Ich wasche mir das Gesicht. Dann dusche ich, zuerst ganz warm und am Schluss mit kaltem Wasser. So werde ich richtig wach. Zähne putzen muss auch sein, anschließend ziehe ich mich an. Meine Kleider habe ich mir schon am Abend davor zurecht gelegt. Ich will morgens keine Zeit verlieren. So kann ich ein bisschen später aufstehen.
Das Frühstück lasse ich nie aus, ich habe Hunger am Morgen. Meistens esse ich Müsli oder Toast mit Marmelade. Dazu trinke ich Tee oder Kaffee. Bevor ich in die Schule gehe, muss ich noch mein Bett machen. Das dauert aber selten länger als eine oder zwei Minuten. Dann renne ich schon los zu meinem Schulbus.
Nach der Schule esse ich zu Mittag und komme am Nachmittag heim. Dann muss ich meistens noch Hausaufgaben machen. Vor dem Abendessen habe ich noch Zeit um zu spielen oder um Freunde zu treffen. Dann essen wir gemeinsam zu Abend. Bevor ich ins Bett gehe, schaue ich ein bisschen fern. Dann gehe ich schlafen und schlafe von 22 Uhr bis morgens um 7.
Meine Woche
Von Montag bis Freitag besuche ich vormittags die Schule. Der Unterricht dauert meistens bis um 13 Uhr. Manchmal habe ich nach der Mittagspause noch einmal Unterricht. In der Mittagspause können wir essen oder uns ausruhen. Viele machen auch ihre Hausaufgaben in der Mittagspause. Nach der Schule muss ich die Hausaufgaben machen. Dafür brauche ich meistens nicht sehr viel Zeit. Oft nur eine Stunde. Danach habe ich Freizeit und kann machen, was ich möchte. Montags gehe ich am Nachmittag zum Sport. Ich spiele Tennis. Viele meiner Freunde machen Sport nach der Schule. Manche haben auch Musikunterricht.
Dienstag und Donnerstag gehe ich außerdem zum Fußballtraining. Ich spiele mit meinem Bruder und vielen Freunden in einer Mannschaft. Am Samstag oder am Sonntag sind oft Spiele gegen die anderen Fußballvereine, das macht am meisten Spaß.
Abends esse ich gemeinsam mit meiner Familie. Anschließend kann ich noch ein wenig am Computer spielen oder mir einen Film ansehen. Während der Woche gehe ich selten nach 22 Uhr schlafen, weil ich früh am Morgen aufstehen muss. Denn die Schule beginnt bei mir schon um 7:45 Uhr. Mittwoch nachmittags habe ich kein besonderes Programm, meistens treffe ich Freunde oder mache Erledigungen mit meiner Mutter.
Samstag und Sonntag ist keine Schule. Aber oft muss ich für Schularbeiten oder Tests lernen. So habe ich meistens auch am Wochenende etwas für die Schule zu erledigen. Aber es bleibt doch Zeit für einen Besuch bei meiner Großmutter. Manchmal sind wir auch bei meinem Onkel zum Essen eingeladen oder wir machen einen Ausflug aufs Land.
Am Flughafen
Familie Müller plant ihren Urlaub. Sie geht in ein Reisebüro und lässt sich von einem Angestellten beraten. Als Reiseziel wählt sie Mallorca aus. Familie Müller bucht einen Flug auf die Mittelmeerinsel. Sie bucht außerdem zwei Zimmer in einem großen Hotel direkt am Strand. Familie Müller badet gerne im Meer.
Am Abflugtag fahren Herr und Frau Müller mit ihren beiden Kindern im Taxi zum Flughafen. Dort warten schon viele Urlauber. Alle wollen nach Mallorca fliegen. Familie Müller hat viel Gepäck dabei: drei große Koffer und zwei Taschen. Die Taschen sind Handgepäck. Familie Müller nimmt sie mit in das Flugzeug. Am Flugschalter checkt die Familie ein und erhält ihre Bordkarten. Die Angestellte am Flugschalter erklärt Herrn Müller den Weg zum Flugsteig. Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Abflug. Familie Müller geht durch die Sicherheitskontrolle. Als alle das richtige Gate erreichen, setzen sie sich in den Wartebereich. Kurz darauf wird ihre Flugnummer aufgerufen und Familie Müller steigt mit vielen anderen Passagieren in das Flugzeug nach Mallorca. Beim Starten fühlt sich Herr Müller nicht wohl. Ihm wird ein wenig übel. Nach zwei Stunden landet das Flugzeug. Am Gepäckband warten alle Passagiere noch auf ihr fehlendes Gepäck. Danach kann endlich der Urlaub beginnen.
Berlin
Berlin ist nicht nur Weltmetropole und die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch meine Heimatstadt.
Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit komme ich an vielen berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei. Da ist zunächst der Große Tiergarten, welcher schon über 500 Jahre alt ist. Von hier ist es nicht weit bis zum Brandenburger Tor und der Siegessäule. Hier steige ich in die U-Bahn und fahre einige Stationen bis zum Alexanderplatz, wo sich die Weltzeituhr und das Wahrzeichen der Stadt, der Fernsehturm befinden.
Von dort sind es nur wenige Minuten Fußweg bis zum Kurfürstendamm, der riesigen Einkaufsstraße mit zahlreichen Restaurants, Geschäften und Hotels.
Hier arbeite ich als Hotelfachfrau und betreue die zahlreichen Gäste des Hotels, welche als Touristen Berlin besichtigen. Als echte Berlinerin kann ich ihnen dabei gute Tipps geben, welche Sehenswürdigkeiten sich wirklich lohnen und wie sie auf dem besten Wege dorthin gelangen. Sehr oft kommt man so mit den Gästen unserer Stadt ins Gespräch und erfährt, aus welchen Ländern sie angereist sind und ob es Ihnen in Berlin gefällt. Als besonderen Service bietet unser Hotel auch eigene Stadtrundfahrten an, die immer sehr gern gebucht werden.
Berufe
Es gibt sehr viele verschiedene Berufe.
Ein Lehrer unterrichtet Schüler und bringt ihnen verschiedene Dinge bei. In einer Volksschule lehren Lehrer den Kindern das Lesen und Schreiben. Lehrer arbeiten auch mit älteren Kindern und Jugendlichen. Dort unterrichten sie meistens ein bestimmtes Fach, Mathematik oder Sprachen zum Beispiel.
Ein anderer Beruf, bei dem man auf der Universität studieren muss: Arzt. Ein Arzt behandelt kranke Leute in einer Praxis oder im Krankenhaus. Er untersucht die Menschen und stellt fest, was ihnen fehlt. Er verschreibt Medikamente oder andere Behandlungen. Es gibt viele verschiedene Ärzte, manche sind Chirurgen, andere sind Ohrenärzte oder Zahnärzte.
Handwerker lernen ihren Beruf in einer Berufsausbildung. Ein Handwerker ist zum Beispiel ein Bäcker. Er stellt Brot her. Dazu muss er wissen, wie man Mehl, Salz, Hefe und andere Zutaten mischt. Bäcker können sehr viele verschiedene Sorten Brot machen, auch süßes Gebäck.
Ein Bauer arbeitet auch mit Lebensmitteln. Auf seinem Hof hält er Tiere wie Kühe, Hühner oder Schweine. Auf den Feldern pflanzt er Getreidesorten oder Gemüse und Obst. Das liefert er an Supermärkte oder verkauft es selbst auf einem Markt.
Ein Koch arbeitet auch mit Lebensmitteln. In einem Restaurant bereitet er die Speisen zu. Seine Ausbildung macht er entweder in einer Schule oder in einer Lehre.
Ein Verkäufer arbeitet in einem Laden. Dort verkauft er an die Kunden, was der Laden bietet: Das können Lebensmittel sein, aber auch Kleidung oder Autos.
Bewerbung
Der erste Schritt bei der Jobsuche: eine passende Stellenanzeige finden. Sehr viele offene Stellen kann man im Internet finden. Es gibt viele Webseiten, die diese Stellen sammeln. Dort kann man sich meistens direkt bewerben. Viele dieser Seiten sind auch für bestimmte Gruppen: Studierende zum Beispiel oder für Leute, die eine bestimmte Ausbildung haben, zum Beispiel Journalisten oder Handwerker. Stellenanzeigen findet man aber auch in Zeitungen. Dort gibt es eigene Seiten mit Stellenanzeigen.
Bei der Bewerbung gibt es einiges zu beachten. Zu Beginn stehen die wichtigsten Daten: Name, Alter, Wohnort, Nationalität und oft auch ein Bewerbungsfoto. Darunter schreibt man die Ausbildung: Welche Schulen hat man besucht, welche Berufsausbildung, welche Universität. Sehr wichtig sind auch die Berufserfahrung oder die eigenen Interessen. Wer besondere Fähigkeiten hat, sollte die auch angeben: Zum Beispiel, welche Sprachen man spricht, welche Kurse man schon besucht hat oder welche Computerkenntnisse man hat. Zu dem Bewerbungsschreiben gehört neben dem Lebenslauf auch ein Anschreiben. Das spricht die Firma direkt an, die einen neuen Arbeitnehmer sucht. Hier sollte stehen, warum man diese Stelle gerne hätte und warum man sich dafür eignet. Außerdem gehören auch Zeugnisse dazu von Schulen oder Ausbildungen.
Wer Glück hat, bekommt dann eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Dort lernt man den Arbeitgeber kennen, erfährt mehr über die Arbeit und kann sich selbst präsentieren. Wer eine Absage bekommt, versucht es mit der nächsten offenen Stelle.
Der Körper
Von Kopf bis Fuß: Der Körper besteht aus vier Gliedmaßen und Organen. Die Gliedmaßen sind Arme und Beine. Oben ist der Kopf. Der Hals verbindet Kopf und Rumpf. Am Kopf finden wir die meisten Haare. Am Kopf sind mehrere Sinnesorgane: Augen, Ohren, Nase und Mund. Die Augenbrauen schützen die Augen. Im Mund sind die Zähne und die Zunge. Beide brauchen wir auch zum Sprechen. Unter dem Mund ist das Kinn.
Der Kopf sitzt auf dem Hals. Weiter unten sind die Brust und der Bauch. Hier sind sehr viele Organe: der Magen, die Leber, die Nieren, das Herz und die Lungen und der Darm. Herz und Lunge sind vom Brustkorb und den Rippen geschützt.
Andere Organe sind Gehirn, Blase oder Haut. Es gibt noch viele Organe mehr. Sie sind genauso wichtig. Der Körper besteht auch aus Knochen und Muskeln. Die Gliedmaßen bestehen auch aus vielen Teilen. Der Arm teilt sich in Schulter, Oberarm, Ellenbogen und Unterarm. An den Händen haben wir zehn Finger, fünf Finger pro Hand. Die Gelenke an den Beinen sind Knie und Knöchel. Am Fuß haben wir zehn Zehen. Die Muskeln halten die Knochen und die Organe zusammen. Sie sind genauso wichtig wie die Organe. Nur zusammen kann alles so toll funktionieren.
Die Farben
Farben machen das Leben bunt. Der Regenbogen besteht aus vielen Farben. Obst und Gemüse ist oft sehr farbig. Und unsere Kleidung kann auch schön bunt sein. Eine starke Farbe ist rot. Viele Früchte sind rot, zum Beispiel Erdbeeren oder Himbeeren. Es gibt auch rotes Gemüse: Tomaten. Viele Blumen sind rot, zum Beispiel Rosen. Gelb wie die Sonne sind auch Bananen, Zitronen oder Mais. Blau ist der Himmel bei schönem Wetter oder auch das Meer oder ein See. Es gibt viele verschiedene Arten von blau: helles blau oder dunkles, türkis oder himmelblau.
Alle Farben zusammen ergeben schwarz. Schwarz ist die Nacht. Das Gegenteil von schwarz ist weiß. Es gibt weiße Blumen, die Wolken sind weiß. Oder der Schnee. Sehr viel in der Natur ist grün: Blätter, Gras und Bäume. Die Stämme der Bäume sind meistens braun. Oder auch Kaffee oder gebackenes Brot.
Es gibt noch sehr viele Farben: Grau sind zum Beispiel Tauben, orange ist der Himmel bei einem Sonnenuntergang. Eine starke Farbe ist pink: sie fällt auf. In der Natur gibt es pinke Blumen oder auch Vögel. Lila ist ähnlich, viele Blumen sind lila oder rosarot. Die edlen Farben sind golden und silber: Wir finden sie bei Edelsteinen und Schmuck.
Die vier Jahreszeiten
Wenn die Vögel zwitschern und die Blätter an den Bäumen wachsen, hat der Frühling begonnen. Die Menschen freuen sich auf den Frühling. In dieser Jahreszeit wird alles lebendig. Die Blumen blühen in verschiedenen Farben und die Bienen bestäuben die Pflanzen. Die Natur erwacht. Manchmal tanzt ein Schmetterling über das grüne Gras.
Nach dem Frühling kommt der Sommer. Im Sommer ist es heiß. Viele fahren in den Ferien ans Meer und liegen den ganzen Tag am Strand. Wegen der Sonne tragen sie Sonnenbrillen. Die Massen gehen ins Schwimmbad, um im Wasser zu schwimmen und Spaß zu haben.
Im Herbst kühlt alles ab. Die Sonne verschwindet hinter den Wolken und es regnet häufig. Überall sieht man Regenschirme. Während die Blätter von den Bäumen fallen, fahren die Bauern die Ernte ein. Die Welt erscheint braun und trüb.
Es wird immer kälter. Der Winter kommt und die Natur erstirbt. Die Menschen ziehen sich ihre Jacken, Mützen, Schals und Handschuhe an. Warme Kleidung ist bei der Kälte im Winter wichtig. Das Wasser in den Seen und Teichen wird zu Eis. Kinder spielen im Schnee und freuen sich über die weiße Pracht. An Weihnachten wird die Geburt von Jesus Christus gefeiert . Die Familien sitzen zusammen in ihren warmen Wohnungen und verbringen Zeit miteinander. Dabei bekommt jeder ein Geschenk. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. An Silvester begrüßt man das neue Jahr. Wenn der Winter vorbei ist, beginnt der Kreislauf der Jahreszeiten von Neuem.
Ein Tag in Berlin
Hélene und Fabien sind Schüler der 5. Klasse auf einem Gymnasium in Paris. Gemeinsam mit ihrer Klasse werden sie für einen Tag die Stadt Berlin besuchen. Berlin ist seit 1990 die Hauptstadt von Deutschland. Zuvor war Bonn die Hauptstadt der Bundesrepublik.
In der Vergangenheit war Berlin in zwei Hälften geteilt: Eine Hälfte gehörte zum westlichen Teil von Deutschland – die andere Hälfte gehörte zum Osten des Landes. Hélène und Fabien schauen sich aus diesem Grund zuerst die ehemalige Grenze an. Hier verlief von 1961-1989 eine Mauer. Man nannte sie „Berliner Mauer“. Zur Erinnerung an die Zeit der Berliner Mauer gibt es ein Museum in der Bernauer Straße. Die beiden Schüler aus Paris besuchen es und lernen viel über die Geschichte der Stadt.
Dann besuchen sie das Gebäude des Reichstags am Ufer der Spree. Hier wählen die Deutschen ihren Präsidenten. Außerdem trifft sich dort das Parlament und macht die Gesetze für Deutschland. Deutschland ist ein demokratisches Land: Alle Bürger Deutschlands dürfen das Parlament wählen.
Ein Tag in Hamburg
In Hamburg gibt es sehr viel Interessantes zu sehen. Ein Tag ist viel zu wenig. Hamburg hat ein dichtes U-Bahn-Netz. Damit kommen wir gut von einem Platz zum anderen. Hamburg liegt am Meer. Der Hafen und die vielen Schiffe sind die größte Sehenswürdigkeit. Wir machen eine Hafenrundfahrt. Dabei ist die Stadt vom Wasser aus zu sehen.
Der Fischmarkt am Hafen ist etwas für Frühaufsteher. Der Markt im Stadtteil Altona findet jeden Sonntag statt. Das bunte Treiben beginnt dort um 5 Uhr früh und ist um 9.30 Uhr schon wieder vorbei. Frische Fisch- und Krabbenbrötchen muss man unbedingt essen. Die Marktschreier sind sehenswert. Sie bieten nicht nur Fisch an. Auch Pflanzen und Obst werden verkauft.
Die Speicherstadt aus Backsteinbauten ist seit 2015 Weltkulturerbe. Es ist das größte Lagerhausensemble der Welt. Auf einem alten Lagerhaus wurde die Elbphilharmonie gebaut. Das Konzerthaus wurde 2016 fertiggestellt. Dieses moderne Bauwerk ist sehenswert. Die Elbe fließt durch Hamburg und mündet in die Nordsee. Ein Spaziergang am Ufer ist sehr schön.
Im Schanzenviertel, das die Hamburger “die Schanze” nennen, gibt es viele alternative Läden, Cafés, Restaurants und Szenelokale.
Die Sankt Michaelis Kirche ist das kirchliche Wahrzeichen von Hamburg. Die Hamburger nennen den 132 Meter hohen Turm Michel. Von der Aussichtsplattform sehen die Besucher über ganz Hamburg. Mit einem Aufzug ist die Plattform in 100 Meter Höhe gut zu erreichen.
Interessant ist auch der Besuch auf der Reeperbahn, einem beliebten und bekannten Vergnügungsviertel.
Ein Tag in Wien
Familie Huber wohnt in der Nähe von Wien. Frank und Monika haben den Kindern einen Tag in Wien versprochen. Am Samstag fahren sie gemeinsam nach Wien, in die Hauptstadt von Österreich. Das Auto stellen sie in einem Parkhaus ab und fahren mit der U-Bahn weiter in die Innenstadt. Als Erstes besichtigen sie den Stephansdom. Das Wahrzeichen von Wien. Diese alte gotische Kirche wollen alle Besucher sehen. Wer Zeit hat, kann den Turm besteigen oder die Katakomben unter der Kirche besichtigen. Die “Pummerin” ist die größte Glocke Österreichs. Sie hängt im Nordturm und kann mit einem Aufzug erreicht werden. Familie Huber ist beeindruckt. Sie zünden in der Kirche eine Kerze an und gehen weiter.
Inzwischen haben alle Hunger und essen bei einem Würstelstand eine Burenwurst. Das ist eine Wiener Spezialität. Es schmeckt ihnen und sie spazieren quer durch die Altstadt. Als Nächstes machen sie eine Besichtigungsfahrt mit der Straßenbahn. Die Ringstraße führt rund um das Zentrum der Stadt. Sie nutzen die ganz normale Straßenbahn und können beim Vorbeifahren die prächtigen Bauten bewundern. Sie sehen die Votivkirche, das Wiener Rathaus, das Burgtheater, das Parlament, zwei große Museen und die Wiener Staatsoper.
Die Kinder wollen endlich in den Prater. Sie wollen keine Häuser mehr anschauen. Der Prater ist ein Vergnügungspark. Hier fahren sie mit Ringelspiel, Autodrom und dem Riesenrad. Das ist auch eines der Wahrzeichen der Stadt. Frank möchte ins Schweizer Haus, einen großen Biergarten. Dort machen sie Rast und essen Wiener Schnitzel.
Sie wollten noch zum wunderschönen Schloss Schönbrunn und in den Tiergarten. Dafür reicht die Zeit aber nicht. Das machen sie beim nächsten Besuch in Wien.
Einkauf im Supermarkt
Ich gehe mit meinem Bruder in den Supermarkt. Damit wir nichts vergessen, haben wir alles aufgeschrieben. Wir brauchen zwanzig verschiedene Sachen.
In den Einkaufswagen stellen wir eine Kiste Mineralwasser. In der Kiste sind zwölf Flaschen. Eine große Packung Nudeln, zwei Kilo Zucker und drei Kilo Mehl brauchen wir auch.
Es kommen vier Erwachsene und zwei Kinder zu Besuch. Dann sind wir zehn Personen beim Essen. Wir müssen viel einkaufen und viel kochen. Alle essen gerne Kartoffeln. Wir brauchen vier Kilogramm davon. Sechs Flaschen Bier brauchen wir auch. Weil Besuch kommt, kaufen wir Saft für die Kinder. Fünf Packungen Apfelsaft sind im Angebot und kosten nur vier Euro. Es gibt Würstchen. Davon kaufen wir achtzehn Stück. Wir brauchen auch Obst. In einer Tüte sind sieben kleine Äpfel verpackt. Die Äpfel wiegen zwei Kilo. Wir backen daheim Apfelkuchen. Daraus werden 25 Portionen. Die Gäste kommen um acht Uhr. Da muss das Essen fertig sein. Wir feiern Geburtstag. Mutter ist 38 Jahre alt, Großmutter wird 65 Jahre.
Der Einkauf kostet nicht ganz 60 Euro. An der Kasse bezahlen wir mit einem 100 Euro-Schein. Die Kassierin gibt zwei 20 Euro-Scheine und einige Münzen zurück.
Feste und Brauchtum in Deutschland
In Deutschland gibt es das ganze Jahr über viele Feste, von denen viele einen christlichen Hintergrund haben. Fasching, auch Fastnacht genannt, wird insbesondere im Rheinland, aber auch in Süddeutschland gefeiert. Die Menschen verkleiden sich, durch die Straßen ziehen Paraden, die man „Umzüge“ nennt. Die meisten Feiern finden am Rosenmontag oder Faschingsdienstag statt, am Aschermittwoch ist alles vorbei.
Ostern hat keinen festen Termin, es findet immer im Frühling statt. Am Karfreitag gedenkt man Christus, der gestorben und am Ostermontag wieder auferstanden ist. Am Ostersonntag suchen die Kinder Ostereier.
Weihnachten feiert man die Geburt Christi. Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, kommt die Familie zusammen, man beschenkt sich, geht in die Kirche und singt Weihnachtslieder. An Heiligabend schließen sich zwei Festtage an, alle Geschäfte sind während der Feiertage geschlossen.
Feste und Feiertage in Deutschland
In Deutschland werden viele Feste und Feiertage gefeiert. Das erste wichtige Fest im Jahr ist der Karneval. In dieser Zeit gehen die Menschen mit lustigen Kostümen auf die Straße. In Süddeutschland nennt man dieses Fest Fasching oder Fastnacht.
Das nächste wichtige Fest ist das Osterfest. Bei ihm wird an die Kreuzigung von Christus und an seine Auferstehung gedacht. Zu Ostern gibt es für Kinder Ostereier und Süßigkeiten.
Der 1. Mai ist ein Feiertag für die Rechte der Arbeiter. An diesem Tag demonstrieren die Gewerkschaften.
Am zweiten Sonntag im Mai wird der Muttertag gefeiert. Es ist ein Ehrentag für die Mütter. An diesem Tag bekommen sie Geschenke von den Kindern und werden verwöhnt.
Der Tag der Deutschen Einheit ist der Nationalfeiertag von Deutschland. Er wird am 3. Oktober begangen. Es wird an die Wiedervereinigung von Deutschland im Jahr 1990 gedacht.
Die Adventszeit feiert man an den vier Sonntagen vor Weihnachten. Bei den Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. Der Nikolaustag ist am 6. Dezember. In der Nacht zuvor kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern, um ihnen Süßigkeiten in die Schuhe zu stecken. Es folgt das Weihnachtsfest, das zu Ehren der Geburt von Jesus Christus stattfindet. Es wird vom 24. bis zum 26. Dezember mit Geschenken und einem Weihnachtsbaum gefeiert.
Kurz darauf folgt Silvester am 31. Dezember. Das neue Jahr wird an diesem Tag um Mitternacht mit einem Feuerwerk begrüßt. Der nächste Tag heißt Neujahr und ist auch ein Feiertag.
Feste und Feiertage in Deutschland
In Deutschland werden viele Feste und Feiertage gefeiert. Das erste wichtige Fest im Jahr ist der Karneval. In dieser Zeit gehen die Menschen mit lustigen Kostümen auf die Straße. In Süddeutschland nennt man dieses Fest Fasching oder Fastnacht.
Das nächste wichtige Fest ist das Osterfest. Bei ihm wird an die Kreuzigung von Christus und an seine Auferstehung gedacht. Zu Ostern gibt es für Kinder Ostereier und Süßigkeiten.
Der 1. Mai ist ein Feiertag für die Rechte der Arbeiter. An diesem Tag demonstrieren die Gewerkschaften.
Am zweiten Sonntag im Mai wird der Muttertag gefeiert. Es ist ein Ehrentag für die Mütter. An diesem Tag bekommen sie Geschenke von den Kindern und werden verwöhnt.
Der Tag der Deutschen Einheit ist der Nationalfeiertag von Deutschland. Er wird am 3. Oktober begangen. Es wird an die Wiedervereinigung von Deutschland im Jahr 1990 gedacht.
Die Adventszeit feiert man an den vier Sonntagen vor Weihnachten. Bei den Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. Der Nikolaustag ist am 6. Dezember. In der Nacht zuvor kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern, um ihnen Süßigkeiten in die Schuhe zu stecken. Es folgt das Weihnachtsfest, das zu Ehren der Geburt von Jesus Christus stattfindet. Es wird vom 24. bis zum 26. Dezember mit Geschenken und einem Weihnachtsbaum gefeiert.
Kurz darauf folgt Silvester am 31. Dezember. Das neue Jahr wird an diesem Tag um Mitternacht mit einem Feuerwerk begrüßt. Der nächste Tag heißt Neujahr und ist auch ein Feiertag.
Das Wetter
Das Wetter in Deutschland ist vielseitig. Je nach Jahreszeit ändert es sich grundlegend. Es gibt Wettervorhersagen im Fernsehen oder im Radio, die die Aussichten für die nächsten Tage liefern.
Der Winter kündigt sich durch Frost an. Draußen ist es sehr kalt und Schnee bedeckt die Landschaft.
Mit dem Beginn des Frühlings schmelzen das Eis und der Schnee, da die Temperaturen steigen und es warm wird. Im Frühling gibt es viele sonnige Tage.
Die Sonne brennt im Sommer auf der Haut. Ab und zu blitzt und donnert es heftig, Gewitter ziehen auf. Meistens ist es sehr heiß und trocken.
Das ändert sich mit der Ankunft des Herbstes. Alles kühlt ab und das Wetter wird rauer. Wolken bedecken den Himmel und dichter Nebel erschwert die Sicht. Es regnet häufiger. Nach dem Regen bilden sich oft bunte Regenbögen am Himmel. Manchmal kommt es zu Hagelfällen. Die Tage im Herbst sind oft windig und nass. Wenn der Wind sehr stark bläst, entsteht ein Sturm. Mit dem Herbst bereitet sich die Natur wieder auf den Winter vor.
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) ist einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen. Das Universalgenie war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Rechtsanwalt, Theaterleiter, Minister, Kunsttheoretiker und Naturforscher.
Seine Werke waren oft autobiographisch geprägt, so auch der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“. Er ist inspiriert von Goethes Liebe zu der Verlobten eines Freundes, mit dem Werk wurde er zum Vorreiter des „Sturm und Drang“ und in ganz Europa berühmt.
In Friedrich Schiller fand Goethe einen ihm ebenbürtigen Freund und die beiden Dichter wurden zu den wichtigsten Vertretern der Weimarer Klassik.
Mit dem „Faust“ schuf Goethe sein wohl wichtigstes Werk. Es geht darin um einen Mann, der seine Seele dem Teufel verschreibt. Den zweiten Teil der Tragödie beendete er kurz vor seinem Tod im Jahr 1832. Mit 82 Jahren starb Goethe und hinterließ ein reiches literarisches Erbe, durch das er unsterblich wurde.





